Gesundheits- und Krankenpflege

Sie suchen einen Beruf, …

  • der Sie immer wieder mit Herz, Hand und Verstand herausfordert,
  • der abwechslungsreich, lebendig und kommunikativ ist,
  • bei dem Teamarbeit, Zusammenhalt und Miteinander nicht nur leere Worte sind,
  • bei dem Sie mit Menschen unterschiedlicher Alters- und Berufsgruppen zusammenarbeiten,
  • der viele unterschiedliche Arbeits- und Einsatzbereiche bietet,
  • der Ihnen viele Aufstiegschancen ermöglicht,
  • der zukunftssicher ist

…und der Sie auch noch glücklich machen kann?

Dann bewerben Sie sich bei uns, denn wir brauchen Sie – jetzt!


Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege befähigt die Teilnehmer dazu, folgende Tätigkeiten, nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung, in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens (z.B. Krankenhäuser, REHA-Kliniken, Pflegeheime, Demenz-WGs oder ambulante Pflegedienste)…

…alleinverantwortlich zu übernehmen:

  • Den Pflegebedarf von betroffenen Menschen individuell festzustellen, zu erheben, die pflegerische Versorgung zu planen, zu gestalten und zu evaluieren.
  • Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen professionell zu beraten, zu schulen und zu begleiten.
  • Pflege grundsätzlich auszuwerten und zu beurteilen, um die Qualität sicherzustellen und zu entwickeln.
  • Im Notfall lebenserhaltende Sofortmaßnahmen einzuleiten bis der Arzt oder die Ärztin am Einsatzort eintrifft.

…unter Mitwirkung auszuführen:

  • Durchführung ärztlich veranlasster Maßnahmen 
  • Maßnahmen medizinischer Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation
  • Maßnahmen in Krisen- und Katastrophensituationen

…interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen zusammenzuarbeiten, um multidisziplinäre und berufsübergreifende Lösungen von Gesundheitsproblemen zu entwickeln.

(vgl. Gesetz über die Berufe in der Krankenpflege, Stand 2017: 6-7)

Das bedeutet in der Versorgung von pflegebedürftigen Menschen, den Fall nicht nur aus der Perspektive der Pflege anzuschauen und zu beurteilen, sondern auch die Kompetenz und das Wissen anderer Berufsgruppen miteinzubeziehen.

Die Themenbereiche des theoretischen und praktischen Unterrichtes umfassen im Allgemeinen folgendes:

  • Pflegesituationen bei Menschen aller Altersgruppen erkennen, erfassen und bewerten
  • Pflegemaßnahmen auswählen, durchführen und auswerten
  • Unterstützung, Beratung und Anleitung in gesundheits- und pflegerelevanten Fragen fachkundig gewährleisten
  • Bei der Entwicklung und Umsetzung von Rehabilitationskonzepten mitwirken und diese in das Pflegehandeln integrieren
  • Pflegehandeln personenbezogen ausrichten
  • Pflegehandeln an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen ausrichten
  • Pflegehandeln an Qualitätskriterien, rechtlichen Rahmenbestimmungen sowie wirtschaftlichen und ökologischen Prinzipien ausrichten
  • Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Lebenserhaltende Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes einleiten
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln und lernen, berufliche Anforderungen bewältigen
  • Auf die Entwicklung des Pflegeberufs im gesellschaftlichen Kontext Einfluss nehmen
  • In Gruppen und Teams zusammenarbeiten

(vgl. Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufe in der Krankenpflege, Stand 2016: 10-12)

Die Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger*in dauert insgesamt drei Jahre. Sie gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Anteil. Die theoretische Ausbildung umfasst mindestens 2100 Stunden und die praktische Ausbildung mindestens 2500 Stunden.

In den Theorieblöcken erhalten oder gestalten Sie theoretische und praktische Unterrichte in der Schule (in Klassen-/Seminarräumen oder im Skills- und Simulationszentrum), arbeiten in Selbstlernphasen in der Schule oder an einem Ort Ihrer Wahl, erhalten externe Schulungen und Seminare, planen, gestalten und erleben Ausflüge, eine Studienfahrt und gemeinsame Feierlichkeiten und andere Events.

In den Praxisphasen setzen Sie das theoretisch Erlernte in die Tat um, trainieren die Handgriffe und reflektieren Ihre Arbeit vor dem Hintergrund der theoretischen Erkenntnisse. Sie werden von Praxisanleitern begleitet, angeleitet und in den drei Jahren mehrmals von den Pflegepädagogen der BAVO an Ihrem Einsatzort besucht. Die Einsatzorte innerhalb der kooperierenden Kliniken wechseln dabei regelmäßig, damit Sie möglichst umfassende Einblicke in die verschiedenen Fachrichtungen und Tätigkeitsbereiche der Gesundheits- und  Krankenpflege erhalten können.

Um den dargestellten Theorie-Praxis-Transfer zu fördern und Ihr Lernen zu unterstützen, nutzen wir für Sie und mit Ihnen, ausgewählte Lernaufgaben. In den Theorieblöcken erhalten oder gestalten Sie theoretische und praktische Unterrichte in der Schule (in Klassen-/Seminarräumen oder im Skills- und Simulationszentrum), arbeiten in Selbstlernphasen in der Schule oder an einem Ort Ihrer Wahl, erhalten externe Schulungen und Seminare, planen, gestalten und erleben Ausflüge, eine Studienfahrt und gemeinsame Feierlichkeiten und andere Events.In den Praxisphasen setzen Sie das theoretisch Erlernte in die Tat um, trainieren die Handgriffe und reflektieren Ihre Arbeit, vor dem Hintergrund der theoretischen Erkenntnisse. Sie werden von Mentoren und Praxisanleitern begleitet und angeleitet und in den drei Jahren mehrmals von den Lehrer*innen in den Abteilungen besucht. Die Einsatzorte innerhalb der kooperierenden Kliniken wechseln dabei regelmäßig, damit Sie möglichst umfassende Einblicke in die verschiedenen Fachrichtungen und Tätigkeitsbereiche einer/eines Gesundheits- und Krankenpflegerin/-pflegers erhalten können.

Die Ausbildung erfolgt abwechselnd in Theorie- und Praxisblöcken, die jeweils mehrere Wochen andauern. Sie startet mit einem Theorieblock. Die Wochenarbeitszeit beträgt 38,5 Stunden.

Die Theorieblöcke erfolgen von montags bis freitags. Der Unterricht findet am Standort der BAVO statt. Er beginnt um 8 Uhr und endet um 15:15 Uhr, außer freitags, da endet der Unterricht bereits um 13:30 Uhr.

Die Arbeitszeiten in der Praxis richten sich nach dem praktischen Einsatzort. Sie unterscheiden sich in der Regel nach Früh- und Spätdienstzeiten. Während der Ausbildung müssen die Teilnehmer zusätzlich mindestens 80 und maximal 120 Stunden Nachtdienst ab dem 2. Ausbildungsjahr absolvieren.     

Die praktische Ausbildung erfolgt in unterschiedlichen Bereichen der stationären und ambulanten Versorgung von pflegebedürftigen Menschen aller Altersgruppen und ihren Angehörigen. Hierunter zählen z.B. folgende Fachrichtungen:

  • Innere Medizin, Geriatrie, Neurologie, Psychiatrie, Chirurgie, Orthopädie, Intensivstation, Gynäkologie, Pädiatrie, Wochen- und Neugeborenenpflege u.v.m.

Um die erforderlichen praktischen Einsatzzeiten in den unterschiedlichen Fachbereichen während der Ausbildung nachzuweisen, werden unsere Auszubildenden in folgende Kliniken der Ev. Stiftung Volmarstein und bei den genannten externen Kooperationspartnern eingesetzt:

  • Evangelisches Krankenhaus Hagen-Haspe
  • Orthopädische Klinik Volmarstein
  • Ortho-Klinik Dortmund
  • Ev. Alten- und Pflegeheim Haspe
  • Ambulanter Pflegedienst Volmarstein
  • Tagespflege Haspe
  • Tagespflege Volmarstein
  • Kath. Krankenhaus Elsey gem. GmbH
  • HELIOS Klinik Hagen-Ambrock
  • Berglandklinik Lüdenscheid – Fachklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Marienkrankenhaus Schwerte gGmbH
  • LWL-Klinik Hemer
  • Hans-Prinzhorn-Klinik
  • Intensive Care Home Standort Hemer (IC-Home)
  • Hospiz Schwerte

Zum Abschluss der Ausbildung müssen die Teilnehmer in mehreren Prüfungen nachweisen, dass sie zukünftig die Verantwortung für die Versorgung und Begleitung von pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen übernehmen können. Die einzelnen Prüfungen sind gesetzlich vorgegeben. Sie erfolgen in schriftlicher, praktischer und mündlicher Form und werden vom Gesundheitsamt begleitet.

Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege startet an der BAVO jährlich zum 1. August. Die nächsten Kurse starten am 1. August 2019

Um die Ausbildung beginnen zu können, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Nachweis eines Bildungs-/Schulabschluss vorlegen
    • Mindestens die gut abgeschlossene Fachoberschulreife (Realschulabschluss) oder
    • die Fachhochschulreife oder
    • die Allgemeine Hochschulreife (Abi).
  • Ein Hauptschulabschluss gilt nur in Zusammenhang mit…
    • einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung, die mindestens einen Umfang von zwei Jahren haben muss.
    • einem erfolgreich abgeschlossenen Staatsexamen in der Gesundheits- und Krankenpflegeassistentenausbildung sowie mindestens einem Jahr Berufserfahrung.
  • Nachweis über die gesundheitliche und persönliche Berufseignung.

Auszubildende, die zukünftig einen Vertrag an unserem Unternehmen erhalten, werden nach dem BAT-KF (Bundes-Angestellten-Tarifvertrag in kirchlicher Fassung) vergütet. Momentan bedeutet das ein monatliches Bruttogehalt von:

  • 1. Ausbildungsjahr: 1140,69 Euro    
  • 2. Ausbildungsjahr: 1202,07 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 1303,38 Euro

(Stand 01.12.2018)

Falls wir Ihr Interesse an einem Ausbildungsplatz in der Gesundheits- und Krankenpflege wecken konnten, lassen Sie uns bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen zukommen. Somit können wir bereits in einem ersten Schritt überprüfen, ob Sie die zuvor beschriebenen formalen Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung erfüllen.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen beinhalten folgendes:

  1. Ein Anschreiben, dem wir Ihre Motivation zur Ausbildung entnehmen können
  2. Ein aktueller und lückenloser Lebenslauf, der von Ihnen unterschrieben ist
  3. Ihr Schulabschlusszeugnis oder den Nachweis Ihres bereits erworbenen Berufsabschlusses

Ihre Bewerbungsunterlagen können Sie uns auf dem Postweg, an die Adresse der BAVO schicken oder eingescannt per Mail an folgende Adresse senden:

Adresse für postalische Bewerbungen

Bildungsakademie Volmarstein für Gesundheits- und Sozialberufe GmbH
Brusebrinkstrasse 20
58135 Hagen

Im Anschluss erhalten Sie von uns kurzfristig eine Rückmeldung und evtl. eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, welche bei uns 1x pro Monat stattfinden. Das persönliche Kennenlernen findet in Form eines Assessment-Centers statt, weshalb es zeitlich etwas umfangreicher ist. Es dient dazu, zu überprüfen, ob Sie neben den formalen Kriterien auch die persönliche Eignung für den Beruf mitbringen.

Nach dem persönlichen Kennenlernen, erhalten die Teilnehmer spätestens nach einer Woche eine abschließende Rückmeldung zu ihrer Bewerbung bzw. eine Zu- oder Absage für einen Ausbildungsplatz.

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